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Balearen Insel: Geschichte und Archäologie.

Frédéric Chopin und George Sand: Ein Winter auf Mallorca

Das eigentümliche Paar kam im Winter 1838 mit den Kindern George Sands nach Mallorca und quartierte sich in der Real Cartuja de Valldemossa ein

Ihr Besuch sollte auf Mallorca seine Spuren hinterlassen, und vor allem das malerische Valldemossa am Fuß der Serra de Tramuntana, rund 20 km von Palma entfernt, wurde nachhaltig von dem illustren Paar geprägt.
Frédéric Chopin hatte sich auf Rat seines Arztes dazu entschlossen, im milden Klima der Balearen den Winter zu verbringen – allerdings entpuppe der sich auf Mallorca ausgerechnet in diesem Jahr als ausgesprochen regnerisch. Die Krankheit des Komponisten, die Tatsache, dass die beiden nicht verheiratet waren, die fortschrittlichen Lebensgewohnheiten Aurore Dudevants (so der eigentliche Name George Sands) – all dies verunsicherte damals die konservative und traditionell geprägte Gesellschaft Mallorcas. Doch der Ablehnenden Haltung zum Trotz: Die Insel schlug das Paar mit der Schönheit ihrer Landschaften in ihren Bann. Chopin selbst schwärmte: «…ich werde in einem herrlichen Kloster an einem der schönsten Flecken dieser Erde wohnen...»; und seine Partnerin: «Alles was sich ein Maler oder Dichter nur erträumen kann – hier hat es die Natur hervorgebracht». Beide schufen einen Teil ihres Werks auf der Insel: Chopin mehrere Partituren, die Schriftstellerin schrieb Ein Winter auf Mallorca – ein Buch, in dem sie ihre Erfahrungen und Erlebnisse auf der Insel verarbeitet. Seit 1982 steht der Titel des Romans – Un Hivern a Mallorca auf katalanisch – für ein Kultur- und Freizeitprogramm, das die Conselleria de Turisme des Govern de les Illes Balears Jahr für Jahr für die winterlichen Besucher der Insel auflegt.
Heute ist die Real Cartuja de Valldemossa, eine viel besuchte Sehenswürdigkeiten. Hier kann man die Zellen des Karthäuserklosters besuchen, in denen das Paar wohnte. Zu den hier aufbewahrten Objekten und Einrichtungsgegenständen gehört auch das Pleyel-Klavier, das sich der Komponist eigens aus Frankreich bringen ließ..
Im August wird in dem Karthäuserkloster ein Chopin-Festival veranstaltet, das bereits 1930 ins Leben gerufen wurde.

Frédéric Chopin ist seit dem 12. September 2010 Adoptivsohn Mallorcas

Bereits 2004 hatte der Consell de Mallorca die Schriftstellerin George Sand zur Adoptivtochter Mallorcas erklärt um so nicht nur deren Verdienste als Schriftstellerin und Intellektuelle zu würdigen, sondern auch ihren Beitrag dazu, den Namen der Insel in ganz Europa bekannt zu machen. Für seine um nichts geringeren Verdienste ist seit dem 12. September 2010 nun auch Frédéric Chopin „Hijo Adoptivo de Mallorca”. Mit dieser Ernennung würdigt Mallorca seine zwei wohl berühmtesten Gäste, deren Spuren auf der Insel bis heute sichtbar sind.


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